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  • Pro Gersthofen ist gegen den Abriss der Strasser-Villa!

    Veröffentlicht am 20.01.2017 Neuigkeiten

    Pro Gersthofen ist gegen den Abriss der Strasser-Villa!

     

    Pro Gersthofen ist gegen den Abriss der Strasser-Villa, aber für eine Bebauung des Gersthofer Lochs, jedoch nicht in dieser massiven und überdimensionierten Form und nicht auf städtischem Grund. Es gibt einen rechtskräftigen Bebauungsplan für dieses Gebiet. Umfang, Höhe und Bebauungsdichte reichen dem Investor aber anscheinend nicht mehr aus.

     

    Die jetzigen Entwürfe überplanen ein städtisches Grundstück, das nicht einfach getauscht werden kann, weil das Villa-Grundstück doppelt so groß ist wie das Kirner-Grundstück. Hier wird der Bürger getäuscht. Das Kirner-Grundstück wird befestigt und erhält somit keinen Parkcharakter. Bäume müssen dem Profit weichen. Beim Bürgerempfang der Stadt Gersthofen wurde ein Projekt „plant for the planet“ vorgestellt und dabei auf die Klimakatastrophe hingewiesen. Gersthofen tritt aktiv für die Pflanzung von mehr Bäumen ein – bei der Strasser-Villa fallen die Bäume.

    Der Investor vergleicht seine Pläne mit der Höhe des Stadthotels und des Rathauses, verkennt aber, dass diese Höhen nicht wie ein Betonklotz rechteckig nach oben ragen. Das Stadthotel ist oben zurückgesetzt als Penthaus und das Rathaus hat einen Spitzgiebel.  Das „goldene“ Konzept rückt durch den Abriss der Strasser-Villa so nahe an die Bahnhofstraße heran, dass hier eine „erdrückende Schluchtwirkung“ entsteht, die sicher nicht die Stadt, sondern nur den Investor bereichert. Die Stadt wird diesen Freiraum für zukünftige Planungen z. B. einen Kreuzungsumbau dringend benötigen, deshalb darf das Grundstück nicht getauscht oder verkauft werden.

     

    Wir lassen uns nicht durch die massive Werbekampagne entmutigen, sondern vertrauen auf das kritische Bewusstsein unserer Bürger. Durch die geschönten Animationen des neuen Zentrums lassen wir uns nicht beirren. Interessant, dass hier keine Autos – außer einem PKW in der Schulstraße – mehr fahren und nur noch Fußgänger zu sehen sind. Wo sollen die mehr als 12.000 PKW und LKW-Einheiten pro Tag in Zukunft fahren?

     

    Für uns gibt es eine realisierbare Alternative zu den jetzigen Plänen. Ein Zentrumswettbewerb hat vor wenigen Jahren ein Ergebnis erbracht, das den Erhalt der Strasser-Villa und eine gute Bebaubarkeit des „Gersthofen Lochs“ beinhaltet.

     

    Eine große Treppenanlage öffnet die private Bebauung für die Öffentlichkeit, die Massivität wird deutlich reduziert.

    Wenn dem Investor Gersthofen und die Gersthofer Bürgerinnen und Bürger so am Herzen liegen, wie er immer wieder zum Ausdruck bringt, dann erwarten wir, dass er auch bei einem positiven Ergebnis des Bürgerentscheids (Erhalt der Strasser-Villa) diese Meinung respektiert und nicht weiter darauf beharrt, die Bebauung dann auszusetzen.

     

    Auch mit der Strasser-Villa ist eine sinnvolle, urbane Bebauung mit neuer Aufenthaltsqualität möglich!

     

     


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