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  • Veröffentlicht am 09.09.2016 Neuigkeiten



    Pro Gersthofen schliesst sich auch weiterhin der Buergerinitiative zum Erhalt der Strasser-Villa an!


    Pro Gersthofen war die erste Gruppierung des Gersthofer Stadtrats, die von Anfang an fuer den Erhalt der Strasser-Villa und gegen einen Verkauf von staedtischen Grundstuecken eingetreten ist.


    Die Stellungnahmen und die Haltung eines Großteils des Gersthofer Stadtrats, der fuer den staedtebauplanerischen Vorschlag des Investors Peter Pletschacher und damit für einen moeglichen Abriss der Strasser-Villa gestimmt hat, sind für Pro Gersthofen nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern in sich widerspruechlich.


    Pro Gersthofen plaediert für eine demokratische Buergerbeteiligung


    So wies Albert Kaps im Gersthofer Stadtrat unmissverstaendlich auf Folgendes hin: „Jeder weiß, dass die Variante C automatisch den Abriss der Strasser-Villa beinhaltet. Man kann nicht so tun, als waere dies noch zu aendern. Selbst der Buergermeister hat in einer entscheidenden Bauausschusssitzung noch klar gesagt, dass er gegen den Abriss der Strasser-Villa ist. Wer gegen den Abriss der Strasser-Villa ist, kann nicht dem neuen Vorschlag C zustimmen. Auch im Sachvortrag der Verwaltung wurde dies eindeutig bestaetigt. Die Mehrheit von SPD, FW und Pro Gersthofen hatten zumindest gehofft, dass Teile der CSU und der W.I.R.-Fraktion für ein Ratsbegehren im Sinne einer demokratischen Buergerbeteiligung stimmen wuerden.


    In der Stadtratssitzung vom 29.06.2011 wurde mit grosser Mehrheit beschlossen, die Strasser-Villa nicht abzureißen. Was hat sich seitdem so gravierend veraendert, dass die Mehrheit nun von diesem Beschluss nichts mehr wissen will? Ist der neue Vorschlag C so viel besser?


    Ein eindeutiges „NEIN!“ von Pro Gersthofen zum Abriss der Strasser-Villa!


    Pro Gersthofen ist der festen Ueberzeugung, dass zwar nun Wohnen und Gewerbe vorgesehen, aber die Naehe zur Bahnhofstraße und die Ueberbauung der staedtischen Flaechen gleich geblieben ist. Ein gewaltiges Gebaeude (die Stockwerkezahl wurde bisher bewusst verschwiegen) engt den Raum im Zentrum immer mehr ein. Angeblich soll dieses Gebaeude hoeher als das Stadthotel erbaut werden. Eine Schlucht zwischen Forum und Strasser-Gasthaus wuerde so entstehen, anstelle von Raum, Luft und mehr Gruen mit Baeumen und Parkflaechen.

    Pro Gersthofen wird dem nicht zustimmen!


     Die Pro Gersthofen-Stadtraetin Julia Romankiewicz-Doell stellt zudem klar, dass man in dieser Zentrumslage niemals einen Quadratmeter staedtischer Flächen verkaufen duerfe. „Wir wissen nicht, wofuer wir in Zukunft diesen Freiraum noch benoetigen werden. Dieser Verkauf wäre ein staedtebaulicher Fehler!“ 


    Hervorragende Bausubstanz der Strasser-Villa


    Albert Kaps warnt zudem ausdruecklich davor, Geruechten Glauben zu schenken, die Strasser-Villa sei baufaellig. Die Bausubstanz ist hervorragend; die Strasser-Villa wurde erst vor einigen Jahren mit erheblichem Kostenaufwand saniert.


    Welche Absichten verfolgt der Investor?
    Des Weiteren weist Albert Kaps darauf hin, dass die vordergruendig schoenen architektonischen Plaene und Animationen des Investors nach Dafuerhalten von Pro Gersthofen ueber dessen wahre Absichten hinwegtaeuschen koennten. Hintergrund ist, dass trotz Nachfragen sich Herr Pletschacher noch nicht dazu geaeußert hat, wie hoch das Gebaeude tatsaechlich errichtet werden soll. Die Plaene seien angeblich noch flexibel. Die Anzahl der Stockwerke und damit die Gebaeudehoehe sind aber die zentralen Aussagen im Staedtebau und bestimmen spaeter die Lebensqualitaet im Zentrum unserer Stadt. „Man darf keinesfalls einem Plan zustimmen, der zu diesen wesentlichen staedtebaugestalterischen Aspekten noch gar keine Aussagen enthaelt“, erklaert Albert Kaps abschliessend vor der Strasser-Villa.

     

    Die Pro Gersthofen-Stadtraete Albert Kaps und Julia Romankiewicz-Doell werden bei der Gruendungsversammlung der Bürgerinitiative zum Erhalt der Strasser-Villa unterschreiben und rufen


    alle Gersthofer Buergerinnen und Buerger auf, sich ebenfalls in die Unterschriftenlisten am Samstag, den 17. September 2016, auf dem Rathausplatz einzutragen!



    Albert Kaps, Stadtrat – Julia Romankiewicz-Döll, Stadträtin



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